Erkenne dich selbst

„Lege eine Hand auf dein Herz und gedenke dankbar deiner Bemühungen. Möge der Beginn des neuen Jahres für dich eine Chance sein, ein höheres Verständnis deiner selbst an den Tag zu legen." - Dr Joe Dispenza


Im Original veröffentlicht am 30. Dezember 2022

Als ich vor über zwei Jahren meine Morgen-/Abendmeditationen zum ersten Mal veröffentlichte, hatte ich keine Ahnung, wie groß die Resonanz unserer Community-Mitglieder sein würde. Diese Meditationen sind immer noch eines der beliebtesten Angebote überhaupt.

Meiner Meinung nach kommen sie bei vielen Menschen deshalb so gut an, weil sie jeden Tag eine Art „Neustart“ bieten. Wir haben die Möglichkeit, jeden Morgen mit klaren Intentionen in den Tag zu starten ... und jeden Abend die Chance zu nutzen, über unsere Bemühungen nachzudenken. Jeden Tag können wir uns darin üben, unsere neue Zukunft zu gestalten – und uns nicht mehr von unserer Vergangenheit bestimmen zu lassen.


Zum Jahreswechsel möchte ich dir vorschlagen, eine Art „Makroversion“ der Morgen- und Abendmeditationen zu machen – über deine Bemühungen im vergangenen Jahr nachzusinnen und die Vision der Zukunft zu definieren, die du im kommenden Jahr kreierst.


Als Erwachsener habe ich diese Übung zum Jahresende fast mein ganzes Leben lang praktiziert. Freunde zählen in der Silvesternacht die letzten Sekunden bis Mitternacht, doch ich verbringe den Tag und die Nacht gerne mit mir selbst. Dies ist eine symbolische Zeit des Übergangs; eine Gelegenheit, den Zyklus zu betrachten, den ich gerade durchlaufen habe: 4 Jahreszeiten – 12 Monate – 52 Wochen – 365 Tage – 8.766 Stunden. Es ist eine wichtige Zeit der Innenschau und Selbstbetrachtung – eine Chance, mich selbst besser kennenzulernen.


Erkenne dich selbst. Das ist im Grunde das, was wir alle durch diese Arbeit üben. Jedes Mal, wenn wir meditieren (im Sitzen oder auch im Stehen, Gehen, Liegen) – Meditieren bedeutet im Tibetischen „mit dem Geist vertraut werden“ und im Sanskrit „sich selbst kultivieren“ – haben wir die Möglichkeit, unsere Selbsterkenntnis weiterzuentwickeln.


Nimm dir Zeit zum Innehalten, Nachdenken und Träumen

Was auch immer du tust, um das alte Jahr zu verabschieden und das neue Jahr zu begrüßen, ich möchte dich ermutigen, dir Zeit zu nehmen, um über diesen Zyklus nachzudenken. Schau dir an, was passiert ist – und was du gelernt hast. Überlege, wo du Fehler gemacht hast – und wie du sie korrigiert hast. Sei in Demut dankbar für das, was du überwunden hast. Feiere deine Erfolge, das, was du erreicht hast.


Und dann gesteh dir ein, wo du herausgefordert bist – und woran du noch arbeiten musst. Überlege dir, was du bereit bist, hinter dir zu lassen – und was du noch ändern willst. Lass dich auf die Vision deiner Zukunft ein und mach dir klar, was du tun musst, um im kommenden Jahr mit ihr verbunden zu bleiben.


Diese Art der Selbsterkenntnis und Selbstbetrachtung – eine persönliche Bestandsaufnahme, wenn du so willst – ist wichtig für Wachstum und Entwicklung. Und es ist wichtig, das nicht zu überstürzen. Im vergangenen Jahr ist eine Menge passiert. Im neuen Jahr wird viel passieren. Du hast es verdient, das alles in Ruhe zu verstehen und zu verdauen. Du verdienst es, dir Zeit für dich selbst zu nehmen. Und zwar mit Freundlichkeit, Geduld und Mitgefühl.


Mitgefühl – für dein vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Ich

Kürzlich unterhielt sich eines meiner Teammitglieder auf einem unserer einwöchigen Advanced Retreats mit ihrem Sitznachbarn im Publikum. Sie sprachen über ihre erste Erfahrung in einer Coherence Healing™ Sitzung am Vorabend. Wie du vielleicht noch weißt, habe ich in meinem letzten Blogbeitrag erzählt, wie die Teilnehmer/innen dieser Sitzungen durch den selbstlosen Akt, einem anderen Leben und Liebe zu schenken, auch selbst zutiefst berührt werden.


Der Mann im Publikum, der sich mit meinem Teammitglied unterhielt, machte sich große Gedanken über die Kraft dieser Sitzungen. Er sagte: „Wir sollten dieses Gefühl in unsere persönliche Arbeit einbringen, in unsere eigenen Meditationen. Jedes Mal, wenn du dich hinsetzt, sitzt du für eine andere Person. Jedes Mal, wenn du dich hinsetzt, sitzt du für jemanden, den du nicht kennst. Du sitzt für dein zukünftiges Ich.“


Überlege einmal, welche Kraft und Macht diese Aussage hat. Stell dir vor, du würdest dir selbst in dieser Arbeit mit reiner Liebe – und reinem Mitgefühl – begegnen. Stell dir vor, du würdest dir selbst die gleiche Freundlichkeit und das gleiche Verständnis entgegenbringen, wie du es einem anderen Menschen, der Hilfe und Heilung braucht, entgegenbringen würdest – frei von Verurteilung, Kritik und Verachtung.


Wenn du dich in diesen Tagen hinsetzt, um über das vergangene Jahr nachzudenken (und damit auch über dein vergangenes Ich) ... und dir bewusst machst, worauf du (als dein zukünftiges Ich) deine Aufmerksamkeit und Energie im kommenden Jahr lenken willst, dann versuche, dem (als dein jetziges Ich) mit der gleichen Neugierde, Offenherzigkeit und Empathie zu begegnen.

Glaube an deine Zukunft. Glaube an dich selbst.


Stell dir vor, dass du dich als dein zukünftiges Ich triffst ... gesund, strahlend, fröhlich, liebevoll, mystisch, witzig, cool, klug, kreativ, entspannt ... und anders als alle anderen. Stimme dich darauf ein, wie sich das anfühlt. Stell dich darauf ein, wie du dich als dein zukünftiges Ich fühlst. Und mach dir klar: Diese Person existiert bereits – weil sie in deinem Kopf existiert.


Je mehr du darüber weißt und erkennst, wer du in Zukunft sein willst, desto größer ist die Chance, dass du tatsächlich in dieser Zukunft ankommst. Wenn du dich mit dieser Person verbinden kannst, an sie glaubst und spürst, wie es sich anfühlt, sich wie diese Person zu verhalten, kannst du zu dieser Person werden.


Stell dir vor, dein zukünftiges Ich empfindet Mitgefühl für dich im Jetzt – und für dich in der Vergangenheit. Stell dir vor, diese Version von dir selbst schaut dich mit Zärtlichkeit und Mitgefühl an und denkt: „Oh Gott, ich liebe dich – weil du es geschafft hast. Weil du es schaffst. Weil du es schaffen wirst.“


Ich hoffe, dass du mit dem Ende dieses Zyklus und dem Beginn eines neuen Zyklus dir die Zeit nimmst, dich selbst noch besser kennenzulernen. Das beginnt mit Mitgefühl ... und dem Glauben an deine Zukunft.


Denke daran: Dein zukünftiges Ich existiert bereits und glaubt bereits an die Person, zu der du wirst.


Ich wünsche dir ein tolles neues Jahr!


Möchtest du dich darin üben, eine neue Zukunft zu erschaffen und die Vergangenheit loszulassen – mit Mitgefühl für dich selbst? Dann probiere Dr Joes 
Morgen-/Abendmeditationen aus.
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