„Wenn wir die Energie zwischen Gehirn und Herz synchronisieren, dann sind wir mit zunehmender Kohärenz der Energie immer stärker mit dieser Zukunft verbunden. Wir sind nicht auf der Suche nach ihr; vielmehr vertrauen wir darauf, dass diese Zukunft eintreten wird. Wir stehen ihr nicht im Weg.“ - Dr Joe Dispenza



In meinem letzten Blogbeitrag bin ich auf einige der Fragen eingegangen, die mir über meine persönliche Praxis gestellt werden – und auch darauf, wie sich meine Gedanken und Erfahrungen mit dieser Arbeit im Laufe der Zeit entwickelt haben. Ich habe erzählt, wie ich mit reiner Neugier herangehe, mit der Vorstellung, „in das Unbekannte zu investieren“. Falls du Teil I verpasst hast, kannst du ihn hier nachlesen.

Wie so oft kam eine andere Studentin genau diesem Zeitpunkt mit Fragen zu mir, die zu diesem Thema passen. Sie fragte mich kürzlich in einer Dr Joe Live-Sitzung:
Dr Joe, welche Strategie von „The Formula“ ist am wichtigsten? Etwas mit Intention zu tun – oder sich hinzugeben, ohne ein Ergebnis zu erwarten? Was ist, wenn wir keine Synchronizitäten in unserem Leben beobachten? Wie können wir wissen, ob wir das Richtige tun?


Ich denke selbst oft über dieses äußerst empfindliche Gleichgewicht zwischen Intention und Hingabe nach. Es hat mit allen Phasen unserer Praxis zu tun.
Auf der einen Seite der Gleichung steht unsere Intention – eine Funktion des Gehirns. Absicht bzw. Intention bedeutet, sich darüber klar zu werden, was wir wollen. Sich ein Ergebnis vorzustellen. Eine Zukunft zu sehen. Sich einer neuen Möglichkeit im Quantenfeld bewusst zu werden.


Auf der anderen Seite steht die Hingabe – eine Funktion des Herzens. Wir vertrauen auf das Ergebnis, das wir uns vorgestellt haben. Wir glauben an diese Zukunft – ohne ihr im Weg zu stehen. Wir wissen, dass sie eintreten wird – ohne dass wir etwas erzwingen oder kontrollieren wollen. Wir versuchen nicht mehr, das Ergebnis vorwegzunehmen. Wir investieren in das Unbekannte.


Warum ist es so schwierig, Intention und Hingabe in Einklang zu bringen? Das hat damit zu tun, wie wir normalerweise etwas kreieren – wir kreieren Materie aus Materie, in der dreidimensionalen Realität. Wir sind es gewohnt, uns etwas vorzunehmen und dann zu versuchen, es zu erreichen. Und wenn es nicht klappt, versuchen wir es erst recht. Das liegt daran, dass die materielle Welt die Ebene der Demonstration ist, also müssen wir etwas tun, um ein Ergebnis zu erzielen.


Wenn wir „zu viel vorhaben“, unsere Intention also zu stark ist, versuchen wir es natürlich. Das kenne ich auch. Ich habe das tausende Male versucht – ohne ein Ergebnis zu erzielen. Denn Versuchen impliziert Getrenntsein. Und das funktioniert im Quantenfeld nicht, wie ich in Teil I dieses Beitrags ja ausgeführt habe.


Aber – und hier kommt das empfindliche Gleichgewicht ins Spiel – wenn wir uns „zu sehr hingeben“, um das zu kompensieren, werden wir träge, lethargisch oder lassen uns nicht mehr darauf ein. Wir gehen nicht mit Intention daran. Wir sind nicht damit verbunden, was wir tun - oder warum wir es tun.


Intention und Hingabe stehen in einem Spannungsverhältnis  - das ist ein schmaler Grat, ein straff gespanntes Seil. Wir brauchen genau die richtige Balance zwischen der Funktion des Gehirns – der Intention – und der Funktion des Herzens – der Hingabe. Hier ist eine gewisse Ordnung erforderlich; und an diesem Punkt kommt die Kohärenz ins Spiel.


Je kohärenter unser Gehirn ist, desto stärker ist das Signal, das wir im Quantenfeld erzeugen. Wir senden das Signal mit einer klaren Intention aus. Und das Vertrauen in das Ergebnis ist eine Funktion eines kohärenten Herzens. Mit einer höheren Emotion öffnen wir unser Herz. Wir geben uns hin. Wir ziehen die Erfahrung zu uns.


Wie ich festgestellt haben, verstehen viele Menschen das Konzept der Entwicklung einer klaren Intention – eines kohärenten Gehirns; aber mit der Hingabe – einem kohärenten Herzen – haben sie so ihre Schwierigkeiten. Am einfachsten stellt man es sich folgendermaßen vor: Um unser Herz in Kohärenz zu bringen, müssen wir wirklich gut darin werden, diese höheren Emotionen zu spüren. Wir müssen üben, uns darauf einzustimmen, wie es sich anfühlt, Vertrauen zu haben. Unser Herz zu öffnen. In das, was wir erschaffen, verliebt zu sein.


Und wir müssen lernen, diese Gefühle zu spüren, noch bevor wir sie erleben. Wir haben keine Ahnung, wie oder wann die Erfahrung eintritt. Wir wissen nur, dass es passieren wird – und wir verlieren uns so sehr in diesem Gefühl, sind so sehr darin vertieft, dass wir uns selbst vergessen.


Und das ist für mich ein wesentlicher Aspekt der Investition in das Unbekannte, dem mein größtes Interesse gilt – mich ganz in der immersiven Erfahrung zu verlieren. Denn wenn ich die Energie zwischen meinem Gehirn und meinem Herzen synchronisiere, wird diese Kohärenz in meinem Herzen zu einem Magnetfeld. Und je mehr ich die Gefühle meiner Zukunft spüre, desto mehr bin ich mit ihr verbunden. Dann bin ich nicht mehr auf der Suche nach dieser Zukunft. Mein Körper hat das Gefühl, die Zukunft sei bereits eingetreten. Und ich stehe ihr nicht im Weg. Nun kann ich vertrauen.


Und wie geht es weiter, wenn wir diese Verfassung erreicht haben – dieses empfindliche Gleichgewicht von Gehirn- und Herzkohärenz? Was kommt als nächstes? Was passiert, wenn wir von unserer Meditation aufstehen und nach Beweisen für dieses Experiment mit dem Unbekannten suchen?


Das ist der Punkt, an dem so viele von uns vom Weg abkommen – weil wir wieder zu der Person werden, die wir waren, bevor wir uns zum Meditieren hingesetzt haben. Deshalb ist es so wichtig, wirklich gut darin zu werden, uns mit den Emotionen unserer Zukunft zu verbinden ... so gut darin, das mit geschlossenen Augen zu praktizieren ... dass wir das auch mit offenen Augen können.


Wir müssen in der Lage sein, diese höheren Emotionen im Alltag hochzurufen und beizubehalten. Wenn wir in der Energie unserer Intention verweilen und diese Gefühle unserer Zukunft weiterhin spüren können, werden wir Beweise dafür sehen, dass das Experiment funktioniert. Dann verwandelt sich unsere mühevolle Arbeit ... in Spaß.


Wir werden ungewöhnliche Synchronizitäten erleben, glückliche Zufälle, Koinzidenzen, Gelegenheiten. Und – wie ich unserer Gemeinschaft auf den Retreats immer sage – ich spreche hier nicht von einem Parkplatz, der wie durch Zauberhand direkt am Eingang zum Supermarkt frei wird. Ich spreche von unmissverständlichen Ereignissen, die bestätigen:
Ja, du bist der Schöpfer deines Lebens.
Das sind Wegweiser auf dem Pfad. Und sie sagen uns: Das ist der Weg. Hier geht es lang!


Das ist ein Teil der mystischen Erfahrung, die ich als Kommunikation mit der unsichtbaren Energie des Quantenfeldes – dem Göttlichen – bezeichne. Ich kann es kaum erwarten, mit dir in Teil III darüber zu sprechen. 

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du selbst an den monatlichen Gesprächen mit Dr Joe teilnehmen kannst? Dann gehe auf unsere 
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